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3 x Opel-Modelle im Dieselskandal

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Guten Tag, ich wollte mal von meinen Erlebnissen kurz berichten: Opel Zafira BiTurbo, EZ 11-2014, ein 2,0 Liter Diesel mit 194PS, Abgasklasse Euro 5, gekauft beim freundlichen Opel-Händler in 01-2016, derzeit ca. 92TKM. Bei der letztjährigen Wartung bei einem OPEL-Autohaus (nicht dem Verkäufer) wurde mir, wie das Autohaus mündlich eingeräumt hat, ganz ohne mein Wissen und ohne Rücksprache mit mir als EIgentümer zu halten, einfach "auf Weisung der Fa. Opel" ein neues Motoren-Update aufgespielt, welches "nicht reversibel" ist. Ab diesem Zeitpunkt hat das Fahrzeug ERHEBLICH veränderte Leistung, statt 194PS sind es wohl nur noch 120-140PS. Von unten heraus fehlt komplett der Durchzug. Das Fahrzeug hat zwei Turbolader, der kleinere schiebt ab ca. 1400 rpm, der größere setzt dann bei ca. 3200 rpm ein, sodass eigentlich ein gleichmäßiger Durchzug bestand. Nun scheint es mir so, als ob der kleinere Lader überhaupt nicht mehr läuft und die Leistung erst dann einsetzt, wenn der Motor in den Bereich des größeren Laders kommt. Ich habe also bis zum Schaltpunkt des größeren Laders einen normalen Sauger, muss also die Maschine bis dahin quälen. Wenn der große Lader dann einsetzt, kommt er immerhin noch bis in den Bereich der angegebenen Endgeschwindigkeit. Diese Quälerei führte bislang auch schon zu einem Ausfall eines Unterdruckschalters, wodurch ich das Fahrzeug über fast 300km im Notlauf nach Hause fahren musste - wo mich dann besagtes Autohaus vier Tage außer Gefescht gesetzt hat, weil "ich ja keinen Termin hatte und es daher wichtiger erschien, an den terminierten Meriva's der Rentner eine Wartung vorzunehmen, statt bei meinem Fahrzeug mit Akutausfall den Fehler zu suchen und zu beheben". Ich bin mir nicht sicher, ob nun bei meinem Fahrzeug überhaupt das richtige Update drauf ist - entweder die haben da ein total falsches drauf gespielt, von einem Modell ohne zwei Turbolader, oder aber das neue Update hat bewusst den kleinen Turbolader still gelegt. Ich empfinde es als Kunde als eine bodenlose Frechheit, ungefragt Änderungen an meinem Eigentum vorzunehmen, die dann angeblich auch noch irreversibel sind, keinerlei Änderungen in der Abgasnorm herbeiführen und die Leistung derart krass verändern, dass durch die Motorenquälerei ein höherer Verschleiss bei gleichzeitig völlig verändertem Fahrverhalten herbeiführen. Natürlich kann ich solch eine "lahme Ente" dann auch kaum noch zu einem angemessenen Preis verkaufen, wer kauft sowas noch? Da nutzen dann weder schicke Alu's, tausend Assistent-Systeme oder eine feine Lederausstattung was. Das Update diente also nur zu einem einzigen Zweck: ein weiteres Fahrzeug als Beweismittel für einen Beschiss aus der Liste zu eliminieren. Mir hat es den Wert des Fahrzeuges erheblich reduziert, genauso wie den Fahrspaß. Ich habe keine Rechtsschutzversicherung und kann es mir daher nicht erlauben, einer Sammelklage beizutreten, leider. Aber vielleicht hilft Ihnen diese Aussage in dem Bemühen, dem Hersteller aber sowas von auf die Füße zu hauen, als weiteres Argument, und ich denke, es gibt viele andere Betroffene, die mit so einer Mauschelei das Vertrauen in das Produkt "Auto Made in Germany" verloren haben. Für meinen Teil werde ich diese Möhre fahren, bis die Maschine irgendwann verreckt. Mein neues Modell steht aber jetzt schon fest - es wird ein Dacia Logan Kombi mit Benzinmotor. DIe einfachste und billigste Variante, ohne elektrische Fensterheber und so einen Quatsch, nur einfach ein Auto mit der Technik aus den Achtzigern was fährt, mit dem geringsten Profit für den Hersteller. Das ist dann zwar genau so lahm wie der BiTurbo jetzt, aber dann bin ich es ja schon gewohnt. Ich versteh manchmal nicht meine Landsleute. VW & Co. melden quartalsmäßig Verkaufsrekorde - wie kann man nur so blöd sein und denen überhaupt noch EIN Auto abkaufen? Ich versteh es einfach nicht. Mit freundlichen Grüßen xxxx Name der Redaktion bekannt