Der VW-Dieselskandal

Der V-Motor im Dieselskandal

Audi transportierte den Dieselskandal in die Oberklasse

EA897 - Der AUDI Dieselskandal - 23X6

Der VW-Dieselskandal begann offiziell im September 2015 mit der Beichte des damaligen VW-Vorstandsvorsitzenden. Martin Winterkorn gab zu, dass 2,6 Millionen PKW manipuliert wurden, um EU-Grenzwerte einhalten zu können. Der betroffene Motor EA189 stand im Mittelpunkt und man ging davon aus, dass andere Aggregate der Volkswagenfamilie nicht betroffen sind. Gut zwei Jahre später entdeckte das KBA unzulässige Abschalteinrichtungen bei Modellen die in der Schadstoffklasse 6 mit einem V6- oder V8-Motor ausgerüstet wurden. Der Schadstoffaustoß passt sich den Nutzungen an und erkennt Laborbedingungen. Audi streitet die betrügerische Absicht ab, muss aber hinnehmen, dass zig Tausende von Autos - vom A4 bis zum Q7 - zurückgerufen werden müssen. Besonders schmerzhaft dürften die Rückrufe der Massemodelle A6, A7 und A8 sein.

Der Motor wurde von Aufi auch an Porsche und VW geliefert und kommt hier in den Modellen Touareg (VW) sowie Panamera, Macan und Cayenne (Porsche) zum Einsatz.

Wir betreuen in Kooperation mit kompetenten Anwälten deutschlandweit diverse Interessengemeinschaften von Opfern im Abgasskandal. Bitte tragen Sie sich ein um kostenlos und unverbindlich relevante juristische Informationen und tagesaktuelle News zu Ihrem ganz persönlichen Abgasskandal zu erhalten. NAtürlich sind wir auch Ansprechpartner für Modelle, die zur Schadstoffklasse 5 gehören.

Dieselskandal

Was können Sie als Mitglied unserer IG erwarten?

verbraucherschutz.tv ist seit 2004 ein unabhängiges Informationsportal für Verbraucher. Wir haben den Abgasskandal vom 1. Moment  an verfolgt mit eigenen Beiträgen und mit Veröffentlichungen in Kooperation mit motivierten und engagierten Rechtsanwälten deutschlandweit.

Wir bieten:

  • regelmäßigen Informationsaustausch
  • Kostenlose Erstberatung
  • Kostenlose Abfrage Ihrer Rechtsschutzversicherung
  • Prozesskostenfinanzierung
  • Ansprechpartner für juristische und technische Themen

In unseren Interessengemeinschaften wollen wir Opfer des Abgasskandals mit Informationen versorgen, denn die Informationspolitik der verantwortlichen Hersteller ist mehr als dürftig. Durch unser Netzwerk und den Austausch der IG-Mitglieder untereinander sind wir in der Lage, aus vielen Puzzle-Teilen ein übersichtliches Gesamtbild zusammenzustellen.

IG Mitglieder verpflichten sich zu nichts, die Mitgliedschaft ist unverbindlich und kostenlos. Ihre Adresse wird nur für die Kommunikation innerhalb der Gruppe verwendet.

Wen unterstützen wir?

In erster Linie geht es um Modelle, die von offiziellen Rückrufaktionen in Form von Zwangsmaßnahmen des Kraftfahrtbundesamtes betroffen sind. Unsere Kooperationsanwälte führen zahlreiche Verfahren deutschlandweit. Abhängig vom gerichtsstand werden die Verfahren regelmäßig durch Audi in der 2. Instanz verglichen.

Problematisch ist, dass Eigentümer von Dieselfahrzeugen in Deutschland weder über Ihre Betroffenheit, noch über Ihre Rechte ausreichend informiert werden. Diese Defizite wollen wir in der IG Dieselskandal aufarbeiten.

Details zum Audi-Dieselskandal haben wir Ihnen hier zusammengefasst.

Betroffen vom AUDI-Dieselskandal sind alle Audi-Modelle, die etwa seit 2015 mit dem V6 bzw. dem V8-Motor ausgerüstet wurden. Dies betrifft alle 6-Zylinder-Modelle "TDI" mit 3,0 und 4,2 Litern Hubraum.

Einen Schadensersatzanspruch haben Eigentümer, die einen solchen PKW gekauft haben und einen wirtschaftlichen Schaden durch die Folgen des Abgasskandals fürchten. Bei Autos, die nicht älter als zwei Jahre sind ist der Händler Anspruchsgegner, bei älteren Ansprüchen der Hersteller. Für Betrugshaftungsklagen verjähren Ansprüche gegen Audi am 31. Dezember 2020. Wir gehenh auch davon aus, dass in der Schadstoffklasse 5 - also für ältere Modelle - Schadensersatzansprüche angemeldet werden können.

Schadensersatz ist aufgrund der in vielen Fällen noch nicht eingetretenen Verjährung vom Händler, nach zwei Jahren nur noch vom Hersteller selbst zu fordern, da dieser aus unserer Sicht Manipulationen am Motor in betrügerischer Absicht vorgenommen und Schäden für die Käufer in Kauf genommen hat. Im Rahmen einer Rückabwicklung steht den Kunden die Erstattung des Neupreises zu.

Mitglieder der Interessengemeinschaft "Audi-Dieselskandal" haben Anspruch auf eine kosten Erstberatung durch einen Vertrauensanwalt der IG

Rechtsschutzversicherung und Prozesskostenfinanzierung

In vielen Audi-Fällen übernimmt die Verkehrsrechtsschutzversicherung die entstehenden Kosten. Da wo das nicht der Fall ist, kümmern sich unsere Kooperationsanwälte kostenlos um die notwendige Deckung bis hin zur Deckungsschutzklage.

Grund für eher zögerliche Deckungszusagen ist die Tatsache, dass VW die Manipulationen nicht zugegeben hat und es zudem für Fahrzeug noch keine Rückrufaktion des Kraftfahrtbundesamtes gibt.

Eine Prozesskostenfinanzierung bieten wir aktuell für die EA288-Fälle nicht an.

Wie hoch ist das Risiko?

In Kenntnis der Sachlage und des Gerichtstandes können unsere Rechtsanwälte recht konkrete Aussagen zum Prozesskostenrisiko geben. Landgerichte urteilen zunehmend verbraucherfreundlich, VW vergleicht sich in aller Regel in der 2. Instanz. Gern machen Ihnen unsere Rechtsanwälte ein Angebot, falls Sie das Verfahren selbst finanzieren möchten. Allerdings weisen wir darauf hin, dass in Audi-Fällen Ansprüche leichter durchzusetzen sind, wenn ein offizielles Rückrufschreiben vorliegt. Weiter kommt es auf die Details zum individuellen Fall an.

Wo erhalte ich Infos?

Auch ohne Mitglied in unserer IG zu sein, können Sie regelmäßige Informationen erhalten. Abonnieren Sie unseren Newsletter.

Welche Modelle sind betroffen?

Die V-Motoren von Audi sind in Autos verbaut, die ein zig-faches der zulässigen Höchstmengen an NoX ausstoßen Wir gehen allerdings davon aus, dass die SCR-Technologie als maßgebliches Element der Abgas- Nachbehandlung in eine Sackgasse hinein entwickelt wurde. Zurückgerufene Fahrzeuge haben allerbeste Chancen auf eine erfolgreiche Rückabwicklung

Sie haben Fragen zu technischen Aspekten des Dieselskandals oder zur Termininierung Ihrer Erstberatung? Sie erreichen uns unter der kostenlosen Service-Hotline 0800 000 1961 oder direkt per Mail unter info@ig-dieselskandal.de.


 

Kommentare

Gestern ist bei meinem A6 3.0 Biturbo die von Audi entwickelte technische Massnahme (Rükrufaktion 23X6) durchgeführt worden. Das Fahrverhalten ist komplett verändert, es gibt ein irrsinniges Beschleunigungsloch und viel Lärm unter 2000 upm, auch darüber hat der Motor viel Power eingebüßt.....Meine Werkstatt hatte mir auf Nachfrage mitgeteilt, dass die einzige Konsequenz ein erhöhter AddBlue-Verbrauch sei. Gibt es Leute mit ähnlichen Erfahrungen?
Name: 
TP

Habe bei meinem A7 3.0 Biturbo 320 PS das geforderte Update am 22.02. durchführen lassen (habe einen 'solchen Hals', einmal Audi oder VW-Konzern, nie wieder ...). Die Leistung erscheint mir nicht gelitten zu haben. Bzgl. der Verbrauchswerte sehen wir mal ....
Name: 
BK

Die Schilderungen kann ich vollumfänglich bestätigen. Mein AUDI A6 3,0 TDI V6 (200 KW) hatte Anfang Januar TÜV-Termin, den ich in der AUDI-Werkstatt habe durchführen lassen. Bei der Gelegenheit wurde dann auch das Software-Update aufgespielt. Seit dem sind Leistungseinbruch, um 1 - 2 L/100 km Mehrverbrauch, unrunder Motorlauf, Motorabschaltung bei Standgasfahrt (Parkhaus, Spielstraße etc.), Drehmomentverlust, Vibration vom Motor bei Kalt- und Warmphase, erhöhter AddBlue-Verbrauch und andere Erscheinungen zu verzeichnen. Die Freude an diesem Auto ist vorbei. Die Werkstatt hat, nachdem ich über die veränderten Motoreigenschaften berichtete, zur Sicherheit eine "Auslesung" vorgenommen. Diese hat aber nichts ergeben. Es liegt an dem Update der Steuergerät-Software. Ich habe dann nach Beratung durch eine Anwaltskanzlei durch diese Klage gegen AUDI auf Rückabwicklung zum Kaufpreis eingereicht. Der erste Gerichtstermin ist Mitte September. Die ersten Gerichtsurteile zu diesem Auto- und Motortyp stimmen mich zuversichtlich.
Name: 
UL

Hallo, ich habe nach dem Einspielen des Updates bei meinem A6 3.0 Biturbo Competition eine deutlich spürbare Anfahrtschwäche sowie einen Mehrverbrauch von ca. 1 l/100 km. Ferner schaltet das Getriebe relativ merkwürdig. Es schaltet häufig spürbar später hoch und schaltet auch oft unnötiger Weise eine oder zwei Fahrstufen runter. Des weiteren ruckelt das Auto zwischdurch bei 20-30 km/h ohne es reproduzieren zu können. Das war vorher auch nicht. Zum AdBlue Verbrauch kann ich noch nichts sagen. Auf Nachfrage hatte ich auch die Auskunft erhalten, dass der AdBlue Verbrauch höher wird und der DPF häufiger regeneriert. Die anderen Probleme haben sie noch nie gehört. Ein Antwort von der Kundenbetreuung Audi, war das könne alles nicht sein, der Mehrverbrauch liegt wohl an meiner geänderten Fahrweise.
Name: 
ZW

Ich habe das Softwareupdate für meinen A6 competition (BiTDI 240KW) im März 2019 bekommen. Die Charakteristik des Autos war zunächst komplett verändert. Mittlerweile haben sich alle Lernwerte wieder meinem Fahrstil angepasst, soweit ist alles in Ordnung. Lediglich die eklatante Anfahrschwäche ist geblieben - beim Kickdown passiert einfach erstmal mindestens eine Sekunde lang rein gar nichts. Dies hat in der Vergangenheit schon zu einigen unangenehmen Situationen im Verkehr geführt, insbesondere beim einfädeln an Kreuzungen / vielbefahrenen Straßen. Im September habe ich das Update bei Audi reklamiert. Nach Analyse der Software in Ingolstadt teilte man mir mit, es gäbe keinen aktuelleren Sachstand, ich müsste damit halt leben. Hätte ich diese Software bei der Probefahrt schon zur Verfügung gehabt, hätte ich das Auto beim Händler stehen lassen, BMW und Mercedes schaffen es schließlich, sportliche und spaßbereitende große Dieselmotoren anzubieten.
Name: 
André

Seit der sogenannten 23x6 Rückrufaktion schaltet mein A6 3.0 biTdi nicht mehr in den 8.Gang, auch nicht bei 120 auf der Autobahn. Vorher ging der Automat ab 100km/h in den 8.Gang und blieb da auch wenn es leicht Bergauf ging. Vor dem Update hat der Motor bei 1500 U/min sein brachiales Drehmoment von 650 Nm entfaltet. Bei diesem Update scheint ein grosser Teil davon auf der Strecke geblieben zu sein. Da ich in der Schweiz wohne, werde ich beim Audi Importeur vorstellig werden. Auf dem Certifikat, das ich nach diesem Update erhalten habe, steht schwarz auf weiss, dass das Update ausschliesslich zu einem Mehrverbrauch von Adblue führt und sonst keinerlei Einbussen hinsichtlich Leistung, Drehmoment oder Verbrauch von Diesel zur Folge hat. Das war ja schon mal brandschwarz gelogen.
Name: 
RHU

Ich fahre einen A6 AVANT mit o.g. 200kw 6 Zylinder-Diesel mit EZ 04/2017. Am 03.01. wurde bei mir eine neue Software aufgespielt. Ich bin seither ca. 2000 KM gefahren mit nachfolgenden Ergebnissen: Verbrauch ca. 0,3-0,5 Liter auf 100 KM höher. Leistungs- und Drehmomentverlust sind spürbar im betriebswarmen Zustand. So lange der Motor noch kalt ist, fühlt sich die Leistung wie vor dem Update an. Verbrennungsgeräusche sind weniger “kernig” – Auto macht deutlich weniger Freude !!!
Name: 
TN

Bei meinen Biturbo tdi 204 PS genau das gleiche, Vorglühlampe blinkt, Motor geht in notlauf, alles in der Werkstatt zurück gesetzt. nach 20 Kilometern wieder das selbe….. Motorkontrolleleuchte brennt, Luftmassenmesser wurde getauscht, aber die Lampen gehen immer wieder an. Fehler AGR, Fehler Dpf, AGR durchfluss zu groß. Nach erneutem Update immer noch keine besserung
Name: 
S

Bei meinem Audi SQ5 mit V6 TDI wurde bei einem außerplanmäßigen Werkstattbesuch (defekte Glühkerze) bereits Ende November 2018 eine neue Software aufgespielt. Für das Fahrzeug liegt mir bis heute keine Post vom KBA vor. Zusätzlich wurde der AdBlue-Tank aufgefüllt und ich habe Gutscheine für drei kostenlose AdBlue-Füllungen erhalten. Toll!!! Was ist davon zu halten? Negative Auswirkungen konnte ich bisher nicht feststellen, allerdings wurden seitdem auch nicht sehr große Strecken mit dem Fahrzeug zurückgelegt.
Name: 
K

Ich brauche diesen Motor bei 2500 RPM praktisch nicht. Auf der Autobahn wäre die Geschwidnigkeit weit im illegalen Bereich. Es ist doch die niedrige Drehzahl die das Fahren mit dem 3.0 TDI so angenehm macht. Er ist sehr leise und hat ein fast drehzahlunabhängiges hohes Drehmoment, das bereits knapp über Standgas beginnt. Von Moterenentwicklern hier in Graz weiss ich, dass mein 3.0 TDI den NOx Wert um ca den Faktor 7 überschreitet. Von dort habe ich das gleiche gehört wir von Ihnen, nämlich dass die Temperatur des Kat nicht unter 200°C fallen sollte, um wirksam zu sein. Zudem bildet sich bei zu niedriger Temperatur auf dem Kat eine Schicht, die ihn mit der Zeit unwirksam werden lässt. So wie das gebaut ist, scheint es konzeptionell falsch zu sein. Daher wäre es sehr interessant zu wissen, was dieser Rückruf nun wirklich bringt. Wenn der Kat ohnehin nicht wirkt, weil die Temperatur zu niedrig, ist es doch egal ob die Abschaltvorrichtung aktiv ist. Es dürfte also nur um die Entfernung der illegalen Software gehen, ohne dass die Abgasqualität verbessert wird.
Name: 
A.Ö.

Guten Tag, den Q5 habe ich im Juni 2018 bei einem freien Händler gekauft, in der Hoffnung, dass das Modell davon nicht betroffen ist. Leider doch betroffen. Am 11.03.2019 bin ich nun nach einer Afforderung von Audi/KBA dem Rückruf 23X6 gefolgt. Geändert wurde die Software und der Austausch einer Lambdasonde. Erste Erfahrungen sind: Erhöhter Adblue-Verbrauch, starkes Nageln der Injektoren und Hochdruckpumpe, manchmal seltsame Schaltvorgänge und der Leerlauf im kalten Zustand ist erhöht, um zu einer schnelleren Betriebstemperatur zu kommen. Zu der Haltbarkeit will ich bei einem kalten Motor nicht viel sagen, kann sich aber jeder denken, wohin das führt. Ein Wiederverkauf ist mit Risiko bzw. Wertverlust verbunden. Nun meine Frage: Welche Vorgehensweise ist ratsam? Rücktritt vom Kaufvertrag oder Schadenersatz? Geht das auch bei einem freien Händler, der quasi nichts dafür kann?
Name: 
Env

Entgegen der Aussage vieler Anwälte gibt es für den Q7 4M, 200kw bis heute keinen Rückruf hinsichtlich illegaler Abschalteinrichtung. Nach diesem Video dürfte es tatsächlich nur um die Ad-blue Erkennung gehen: https://www.youtube.com/watch?v=q85fG81F7kg Sollte jemand andere Informationen haben, die ein Vorgehen gegen Audi sinnvoll erscheinen lassen, wäre ich dankbar für eine entsprechende Mitteilung. Danke und Gruß
Name: 
Bernd

Der Motor ist betroffen, ob da jetzt ein Rückruf gekommen ist oder noch kommt. In Verfahren vergleicht sich audi regelmäßig - auch wenn kein Rückrufschreiben vorliegt. Da kann man sich dann einen Reim drauf machen... LG Admin
Name: 
Admin